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djrene

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1

Donnerstag, 24. November 2016, 19:53

Gotthard Jubiläumstour feat. Pretty Maids

Also eines muß man Gotthard lassen. Geile Supportacts haben sie schon immer. Kann mich an keine Tour erinnern bei der ich die Vorgruppe scheiße fand. Hier mal die bislang bestätigen Termine in Deutschland. Ich würde ja fast wetten, daß die auf Bang Your Head oder Rock of Ages auftauchen. Evtl. ja auch beim Escape.


09.02.2017
Ravensburg
OberschwabenKlub

10.02.2017
Regensburg
Airport Obertraubling

11.02.2017
Ulm
Ratiopharm Arena

13.02.2017
Frankfurt
Batschkapp

14.02.2017
Hamburg
Markthalle

15.02.2017
Hannover
Capitol

17.02.2017
Osnabrück
Hyde Park

18.02.2017
Oberhausen
Turbinehalle

19.02.2017
Freiburg
Zäpfle Club

02.03.2017
München
Tonhalle

07.03.2017
Nürnberg
Löwensaal

08.03.2017
Saarbrücken
Garage

10.03.2017
Balingen
Volksbankmesse

25.08.2017
Haddeby
Baltic Open Air

djrene

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2

Sonntag, 12. Februar 2017, 00:27

So, ich war spontan in Ulm, weil ich billig an ein Ticket gekommen bin. Also erstmal ist das eine scheiß Halle. Ich war vorher noch nie drin. Zugang zum Innenraum nur von einer Seite, durch zwei nicht gerade große Eingänge. Sound wie bei allen MuFus recht bescheiden, Getränke nur mit Arenakarte zu beziehen.

Als Oli und ich in den Innenraum gingen gleich mal erstaunen - nix los. Also wirklich gar nix. Kompletter Umlauf, samt Sitzplätzen abgesperrt und ein Drittel der Halle auch abgesperrt. Das waren mit sehr viel gutem Willen 2000 Zuschauer, ich tendiere eher zu 1500. Ich sage jetzt schon, das war die letzte Headliner-Tour in Hallen dieser Größe in Deutschland.

Pretty Maids und Gotthard. Was wäre das vor 10 Jahren für ein Brett gewesen. Und jetzt ... ? Also gesanglich ist das bei Pretty Maids inzwischen mehr als bedenklich. Gut war das die letzten Jahre ja nie, aber inzwischen ist das mit grenzwertig schon eher unzureichend beschrieben. Da frage ich mich dann auch, ob die Hälfte des Publikums taub ist, oder ob ihnen das am Arsch vorbei geht. Wenn ich mich nicht komplett täusche wurden nur von 4 Alben Songs gespielt. Kingmaker, Pandemonium, Red, Hot & Heavy und Future World. Kann aber sein, daß mir ein Song durchgerutscht ist. Aber ehrlich - brauch ich nimmer in nächster Zeit.

Selbiges gilt für Gotthard. Der Maeder ist ein sehr guter Sänger. Allerdings der größte Langweiler auf der Bühne seit Chris de Burgh. Abgesehen davon, daß ihm halt oben und unten ein paar Nuancen fehlen um die Steve Lee-Songs perfekt hinzubekommen, fehlt ihm halt jegliches Charissma, das Steve im Überfluss hatte. Und die Songs aus der Post-Steve Ära sind halt, bis auf wenige Ausnahmen, scheiße.

Altersschnitt übrigens recht hoch. Wenn man das mal mit z.B. dem Heat Festival vergleicht, sicherlich 20 Jahre drüber. Das sollte für beide Bands auch ein Signal sein - eigentlich.

Fazit: Zum Glück war's billig.

3

Sonntag, 12. Februar 2017, 00:32

Danke für den Bericht. Bestätigt mich da nicht hin zu gehen!

4

Sonntag, 12. Februar 2017, 00:34

Und zum Glück hatte ich diese Vorahnung und bin daheim geblieben. Danke für deinen Bericht!

5

Sonntag, 12. Februar 2017, 07:57

Danke für den Bericht !!!

6

Sonntag, 12. Februar 2017, 09:46

da ich die letzte Gotthard mehr als bescheiden finde
hab ich mir das erspart
und ich denke das ich nix verpasst habe...

danke für den bericht René

7

Sonntag, 12. Februar 2017, 12:45

Danke für den Bericht - genauso habe ich es mir gedacht. Wenn eine Band mal so einen Frontman wie Steve Lee hatte, ist es einfach unheimlich schwer für den Nachfolger. War damals bei Saga/Moratti genauso. Und bei Ronnie Atkins reicht es halt live nur noch für ein paar Nummern wie z.B. bei Avantasia, mehr geht wohl nicht mehr

8

Sonntag, 12. Februar 2017, 16:08

Ich werde es mir am Dienstag in Hamburg antun, obwohl ich diese Vorahnungen auch hatte. Bei 22 Songs plus zwei Medleys wird dann doch einiges für mich dabeisein. Besonders zum Schluss hin gibt's sechs mal Liedgut von meinen Lieblingsalben Human Zoo, Need to believe und Lipsevice auf die Ohren. Entschädigt für die eine oder andere Länge zu Anfang, selbst Hush wird fast vorneweg gespielt. Wenn denn die Setlist so bleibt....
Und die Markthalle ist eine vernünftige Location. Jetzt fange ich an es mir schönzureden :P

cameron poe

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9

Sonntag, 12. Februar 2017, 16:18

Da ich schon Karten für Nürnberg habe werde ich mir die Maids und Gotthard anschauen mal sehen ?(
AOR, Melodicrock, Melodic-Hardrock, Hardrock

djrene

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10

Sonntag, 12. Februar 2017, 20:47

Hab ich schon erwähnt, daß Bass-Solos für'n Arsch sind, ausser sie kommen von Billy Sheehan :D

11

Montag, 13. Februar 2017, 16:21

Und schon ist es passiert...die Setlist blieb nicht so wie an den ersten beiden Abenden. In Ulm wurde einiges gestrichen ;( Vorausgesetzt die abgedruckten Listen bei Overblog und Setlist/fm stimmen. Würde sich auch eher mit den gespielten 100 Minuten in Ulm decken.

12

Montag, 13. Februar 2017, 17:31

Und so sieht es die Ulmer Presse:
Drei Stunden satte Dröhnung und heulende Soli
Rock Fast 2000 Fans feiern mit Gotthard und den Pretty Maids in der Ratiopharm-Arena vor allem die alten Hits.
„Yeah, you still know the old shit!“ Sänger Ronnie Atkins (52) trifft den Nagel auf den Kopf. Oder vielmehr den Amboss. Am Samstagabend haben sich rund 1900 Fans in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena versammelt, um gemeinsam mit Gotthard und Pretty Maids das musikalische Schwermetall zu schmieden.

Letztere hätten durchaus das Zeug zum Headliner gehabt. Die 1981 gegründete dänische Hard-n-Heavy-Formation steht fast eine Stunde lang als Anheizer auf der Bühne und hat mit „Kingmaker“ ein neues Album im Gepäck. Doch erst bei den Klassikern vom 1987er Erfolgsalbum „Future World“ mit seinem den Symphonic Metal vorwegnehmenden schnellen Titelsong feiert das Publikum so richtig mit – was Ronnie Atkins zu seinem euphorisierten Ausruf verleitet.

Nun lodert das Feuer in der Esse auf Betriebstemperatur, sodass Gotthard nach kurzem Umbau mächtig ans Werk gehen können. Mit der aktuellen Platte „Silver“ feiert die Schweizer Band ihr 25-jähriges Bestehen. 1992 in Lugano gegründet, durfte sie gleich als Support für Magnum ran. 16 Studio-, Live- und Kompilationsalben folgten, die es auf Platz 1 der eidgenössischen Charts schafften. So etwas klappt nur mit treuen Fans. Die nehmen auch in Neu-Ulm begeistert die satte Dröhnung harter Gitarrenriffs und heulender Soli auf, etwa bei der jüngsten Single „Stay With Me“. Doch auch bei Gotthard kommen Klassiker grundsätzlich am besten an. Sei es das Deep-Purple-Cover „Hush“ oder das Riff-Monster „Mountain Mama“.

Der ungestüme Hardrock des Quintetts lebt vor allem vom Furor Metallicus der beiden Urmitglieder Leo Leoni an der Leadgitarre und Hena Habegger an den mehr als brachialen Drums. Habegger liefert dazu mit Bassist Marc Lynn eine amüsante Zwischeneinlage ab: Als Lynn zum Solo ansetzt, kommt Habegger von hinten geschlichen und vollendet es mit seinen Drumsticks.

Nicht weniger vergnüglich die Aktionen und Kommentare von Sänger Nic Maeder, der das Mikro 2011 für den bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenen Steve Lee übernahm. Mit seiner Reibeisenstimme erzählt er von der Entstehung des Songs „Remember It’s Me“. Fazit: „Don’t ever write a song for a girl!“ Kurz darauf holt er eine Zuschauerin zum Tanz auf die Bühne und schmachtet – zum Ärger manch eines Fans – im Akustikteil ein paar der besten Titel als handzahme Schmuseversionen.

Da ist es wohl ein Glück, dass der „Firedance“, ein Nackenbrecher im Geiste von Dio oder Rainbow, in seiner ganzen epischen Härte dargeboten wird. Mit gut drei Stunden grundsolidem Handwerk sind die Besucher letztlich auf jeden Fall bestens bedient.

13

Montag, 13. Februar 2017, 18:14

Danke für den Pressebericht. Das Konzert in Hamburg morgen ist ausverkauft. In die Markthalle passen allerdings auch nur gut 1000 Leute rein.

djrene

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14

Montag, 13. Februar 2017, 18:49

Mal ne Frage: In der Presse schonmal was anderes als Jubelarien zu Konzerten gelesen? Die wollen das nächste mal doch wieder kostenlos rein :rolleyes: Und wenn ich die Floskel von der jaulenden Gitarre höre, dann weiß man, daß das jemand geschrieben hat, der sich nicht wirklich dafür interessiert. "an den mehr als brachialen Drums"... Bei Gotthard? Schon klar. Waren wohl kurzfristig Manowar oder Slayer hier und ich hab's als einziger nicht mitbekommen. Also wenn Gotthard für was steht, dann für exzellenten Sound und glasklare Drums. Selbst in der MuFu wird das deswegen nicht zu einem "brachial". Waren das noch Zeiten, als bei Zeitungen noch Journalisten schrieben, die man auch bezahlen musste.

Aber meine Schätzung mit den Zuschauern war wohl nicht ganz verkehrt.

15

Montag, 13. Februar 2017, 19:30

Ist mir auch völlig neu, dass es sich bei Pretty Maids um eine Symphonic Metal Band handelt...

16

Dienstag, 14. Februar 2017, 14:01

Jetzt ist bei Gotthard der Drummer wegen Krankheit ausgefallen. Dani Löble von Helloween ist eingesprungen.

17

Dienstag, 14. Februar 2017, 15:54

und nun noch die Neu-Ulmer Zeitung:

Die Ratiopharm-Arena ist für die Schweizer Gotthard und ihren familienfreundlichen Hardrock immer ein gutes Pflaster – so auch diesmal. Warum die ganz große Euphorie trotzdem nicht aufkommt.

Sie sind nicht ganz so hart wie der Schweizer Franken, zumindest meistens, und haben eine sehr treue Fan-Schar: Die Hardrocker Gotthard aus dem Tessin können darauf zählen, dass sie in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena vor einer ordentlichen Kulisse stehen. Die Halle musste dafür zwar verkleinert werden, doch 2000 Leute waren es auch diesmal – „Tour-Rekord“, freut sich Veranstalter Carlheinz Gern. Und die Halle freut sich auch, denn schließlich sind Gotthard ja eine grundsympathische Band, deren helvetischer Hardrock so schmutzbefreit ist wie die Straßen von Bern.

Das ist auch das Problem dieser Show, die manchmal arg viel Midtempo bietet und nach einer guten Stunde auch noch einen Akustikteil zum Feuerzeugschwenken, was allerdings heutzutage im Smartphone-Zeitalter niemand mehr tut. Das gehört zu den weitgehend ausgestorbenen Ritualen des Rocks. Von den früher eher einfachen, dafür sehr kernigen Riffrockern hat sich die Band hin zum Breitwandformat entwickelt und man fragt sich, was ist eigentlich das Charakteristische an Gotthard? Gibt es etwas, das sie von anderen Bands ihres Genres unterscheidet? Eigentlich nichts. Früher war es am ehesten die scharfe Stimme von Sänger Steve Lee, der allerdings 2010 bei einem absurden Unfall ums Leben kam, an dem er völlig unschuldig war.

Ein unersetzlicher Verlust für die Band. Sie hat trotzdem mit einem einen neuen Frontmann weitergemacht – eine nachvollziehbare Entscheidung. Der Australo-Schweizer Nic Maeder war eine gute Wahl. Seine Rockröhre passt prima zu dieser Art Hardrock für die ganze Familie – und er hat deutlich an Format gewonnen. Beim bis dahin letzten Auftritt im Raum Ulm 2014 lieferte er schon eine sehr ordentliche Show ab, doch jetzt hat er noch mal deutlich an Selbstbewusstsein hinzugewonnen. Er ist der junge, gut aussehende Frontmann, der ein bisschen mit dem Publikum plaudert, kleine Geschichten erzählt und ansonsten die Bühne beherrscht, als freundlicher Rockstar ohne Allüren. Er holt sogar ein Mädchen aus dem Publikum, das mit ihm ein wenig tanzen darf. Fan-Betreuung der sympathischen Sorte. So richtig große Euphorie herrscht allerdings nicht in der Halle, auch nicht am Ende. Der Applaus, mit dem rituell die Zugabe herbeigejubelt wird, schmerzt nicht unbedingt in den Ohren. Es hätten zudem getrost ein paar mehr als der eine Song sein können, denn Schweizer liefern auch beim Rocken Wertarbeit ab.

Noch ein Wort zur Vorband Pretty Maids aus Dänemark. Sie sind zwar nicht mehr ganz so hübsch wie in den 80ern und die Stimme von Sänger Ronnie Atkins hat die Jahre nicht unbeschadet überstanden, aber sie rocken knapp eine Stunde lang wunderbar druckvoll und spielen sich in einen regelrechten Rausch hinein. Trommler Alan Tschicaja ist in jeder Beziehung eine Wucht und treibt die Band mit Urgewalt voran. Die Maids hätten getrost noch eine Zugabe spielen können, doch das ist Vorbands ausgesprochen selten vergönnt.

18

Dienstag, 14. Februar 2017, 15:55

Jetzt ist bei Gotthard der Drummer wegen Krankheit ausgefallen. Dani Löble von Helloween ist eingesprungen.


hoffentlich sind die Drums dann auch "brachial" :D :D

djrene

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19

Dienstag, 14. Februar 2017, 19:06

2000 Leute waren es auch diesmal – „Tour-Rekord“.



:rolleyes:

Zusperren bitte.

20

Donnerstag, 16. Februar 2017, 10:18

Ich bilde mir Samstag selber mein Urteil in Oberhausen

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